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Schutz vor Rückenschmerzen: Yoga und Krafttraining im Vergleich


Rückengesundheit: Unsere Körper brauchen mehr als nur Gewichte: Effektive Wege zur Rückenschmerzprävention - warum du Krafttraining mit Yoga kombinieren solltest.


Experten kommen nach neuesten Studien zu dem Schluss, dass wir weitaus mehr als Gewichte stemmen brauchen! Wie also Hexenschuss,Ischias & Co. loswerden?


"Ich habe Rücken"


Das Sitzen nimmt kein Ende. Im Büro, im Auto, Flieger, Bahn, auf der Couch - wir sitzen ständig. Unsere Wirbelsäule nimmt die Form eines Sessels an und wir haben Schmerzen im unteren Rücken. Gezielt Muskeln trainieren und fertig? Leider nein! Wieso hält sich der Mythos dann so hartnäckig, dass dem doch so sei? Seit einer Studie aus den 80'ern! Damals verglich man Gruppen, die vorher überhaupt keine Bewegung hatten. Die Gruppe mit der gesteigerten Bewegungsaktivität schnitt besser ab als die fast ohne Bewegung! Spätere Studien zeigten, dass es egal ist, was man macht, Hauptsache, man macht überhaupt etwas! Ob ich mich nun für die Muckibude oder den Vierfüßlerstand, d.h. dem Rumpf-, Bein- oder Beckenmuskeldehnen und -Strecken entscheide; keine Methode ist nachweislich der anderen überlegen.


Das beste Mittel gegen Rückenschmerzen heißt: Bewegung und in Bewegung bleiben!


Warum die Muckibude allein keine Vorteile bringt


Krafttraining hat keine Vorteile, im Gegenteil: trainiert wird oft nur die oberflächliche Muskulatur und nicht die tiefe stabilisierende Halte-Muskulatur der Wirbelsäule. Denn die läßt sich nur mit abwechslungsreichen Formen der Bewegung trainieren. Am besten an der frischen Luft, weil im Wald gleich noch ätherische Öle oder das Vögelgezwitscher am Wiesenrand unser Nervensystem zusätzlich beruhigt!


Die Wirbelsäule ist eigentlich nicht für schwere Muskelarbeit gemacht, sonderen eine Art Baum, der im Becken verankert ist und deren Aufgabe es ist, den Kopf (5-8 kg) zu balancieren - mit minimaler Muskelkraft.


Liegt die Ursache für Rückenschmerzen vielleicht ganz woanders?

Experten sagen, dass das Kreuz auch oft schmerzt, wenn wir seelische Probleme wie Unzufriedenheit im Job oder private Belastungen haben. Dagegen hilft Zuversicht und Vertrauen in den eigenen Körper und die eigenen Fähigkeiten entwickeln. Auch dies sind Qualitäten, die wir im Yoga stärken. Gerade im Yoga lernt man seinen Körper besser kennen, um mit schwierigen Situationen gelassener umzugehen, entwickelt mehr Ressources der Selbstregulierung und Selbstwirksamkeit sowie psychische und körperliche Stabilität als die eingerostete Couch Potato. In Verbindung mit den Atem- und Meditationsübungen im Yoga, die auch noch unser Nervensystem managen und in die Tiefenentspannung und Regneration führen, haben wir also ein wunderbares Tool, mit dem wir den Anforderungen von heute entgegentreten können und uns körperlich, physiologisch und psychisch gesund und fit halten können.



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